3. Spieltag Hessenliga in Gelnhausen
Am 5. Dezember spielten die Berstädter Volleyballer ihren dritten Rundenspieltag in Gelnhausen. Als erstes trat man gegen den Gastgeber selbst an. Der erste Satz, wie gewöhnt, benötigen die Berstädter jeweils zum Einspielen, da in dieser Formation im Training nie geübt werden kann. Demzufolge ging der erste Satz mit 19:25 an die Gelnhäuser. Für den zweiten Satz nahm man sich etwas mehr vor, konnte auch bis zum 18:18 gut mithalten, bis dann ein kleiner Einbruch in der Annahme zu beobachten war, der diesen Satz erneut mit 19:25 nach Gelnhausen gehen ließ. Im dritten Satz ein deutliches Aufbäumen der Berstädter, stimmungsmäßig dem Gegner weit überlegen – bis zum 24:22! Mehrere Satzbälle wurden nicht genutzt, sattdessen gestattete man Gelnhausen sogar einige Matchbälle – einer davon, beim Stand von 29:30, ließ das Spiel an Gelnhausen gehen.
In der zweiten Begegnung sah man ein spannendes Spiel zweier stark aufspielender Mannschaften aus Gelnhausen und Lollar. Gelnhausen gewann mit etwas Mühe diese Partie mit 20:25, 25:14, 25:21, 25:19.
Berstadt hatte nach der Schiripause dann gegen die Mannschaft aus Lollar anzutreten. Im Ersten Satz und am Anfang des zweiten Satzes zeigte man sich etwas träge und versuchte eine fehlende Stellerin mit ungeübten Aufstellungen zu kompensieren.
Mitte des zweiten Satzes aber, man lag 12 Punkte zurück! – brachte eine Aufschlagsserie von Jens Zerb die Gegener komplett aus dem Tritt. Dazu kam, dass die Mittelblocker Uwe Schmidt und Jonathan Görtz den starken Aussenangreifer der Lollarer nun fest im Griff hatten und die Aussenangreiferinnen Kathrin Weinelt und Yvonne Brichet nahezu fehlerfrei ihre Angriffe, nach traumhaften durch Sabine Schade gestellten Bällen, durchbrachten. In dieser Phase konnte man von 4:16 auf ein 21:21 ausgleichen! Für den Satzgewinn sollte es aber leider nach dieser sensationellen Aufholjagt nicht reichen 23:25 ging dieser Satz an Lollar. Aber man konnte erkennen, das die Gegener sichtlich geschockt waren. Fortan hatten die Berstädter in jeder Situation Oberwasser und konnten nach einem 25:20 und 25:19 einen Tiebreak erzwingen. Mit Startschwierigkeiten lag man gleich mit 1:4 hinten, konnte aber wieder durch eine Aufschlagsserie locker den Gegner überholen, so dass beim 8:7 für Berstadt der Seitenwechsel vollzogen werden konnte. Mit diesem Vorteil konnten die Berstädter den Staz und das komplette Spiel an sich reißen (15:10).
Damit war der erste Schritt getan aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen
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