^Zurück nach oben
Mit dem Nachwuchsjugendblasorchester startete der Konzertnachmittag, nachdem die Musikfachwartin Andrea Stüber die Zuhörer begrüßte. Anschließend führte Miriam Schneider wie immer gekonnt durch das Programm und wusste interessante Hintergrundinformationen zu den musikalischen Werken zu berichten. Das Nachwuchsjugendblasorchester besteht erst seit dem Sommer 2012 und wird von der jungen Musikstudentin Lisa Marie Bodem geleitet. Lisa Marie Bodem lebt in Berstadt und ihr musikalischer Werdegang ist eng mit dem Turnverein verknüpft. Umso erfreulicher ist es, dass ihr die musikalische Nachwuchsarbeit am Herzen liegt und sie sich im hohen Maße engagiert. Das Nachwuchsjugendblasorchester präsentierte dem begeisterten Publikum drei Musikstücke: „Choral" und „Midnight Song" von Josef Bönisch sowie „The Music Hall" von Jan de Haan.
Nach einer kurzen Umbauphase, in der Manfred Koppe den Förderverein des Turnvereins 1906 Berstadt vorstellte, war das Jugendblasorchester, unter der Leitung von Andreas Weinelt, an der Reihe. Overture bedeutet Eröffnung und mit einer solchen, nämlich die „Equniox Overture" von Ed Huckby, begannen die Jugendlichen ihr mitreißendes Konzertprogramm. Anschließend spielten sie „Forget you" und den Evergreen „Goody, goody" von Matt Melneck. Jetzt ging es mit einem epochalen Rockmusikstück weiter. Die „Bohemian Rapsody" von Queen, ein stilistisch anspruchsvolles Stück, wurde gekonnt dargeboten. Nun standen die zwei Flötistinnen Lina Hochstein und Lisa Reuter im Vordergrund. Diese intonierten, begleitet vom Orchester, „Happy Flutes", das Joseph Eastman für das Jugendblasorchester komponiert hatte. Nach einem Medley mit den erfolgreichsten Hits der britischen Sängerin Adele ging es in die Pause. In der Pause boten die Eltern der Jugendlichen einen leckeren Imbiss an.
Der zweite Teil begann mit dem Marsch „Chor der Soldaten". In dem nächsten Stück „The great trek to the west" wurden die Zuhörer in den mittleren Westen der USA entführt. Die Erfahrungen der europäischen Pioniere im neunzehnten Jahrhundert wurden musikalisch nachempfunden. Sodann stand Katharina Stüber am Saxophon im Vordergrund, die „Can´t help falling in love" nach Elvis Presley darbot. Anschließend ging es mit der Wunschmusik der Zuhörer weiter, die sie sich vor dem Konzert hatten aussuchen können. Der erste Wunsch war „Die Moldau", mit dem sich die Zuschauer das Wesen des tschechischen Stroms vorstellen konnten. Die zwei anderen Wunschtitel waren zwei Medleys, zum einen die Filmmusik aus „Fluch der Karibik" und zum anderen Musik aus „Der König der Löwen", bei dem Lea Zahnreich am Saxophon glänzte. Jetzt ergriff der Dirigent Andreas Weinelt seine Chance und forderte von seinen Schützlingen ein weiteres Medley mit Hits der Band „Earth, Wind and Fire" ein. Beim Abschlussstück des Konzertnachmittags bediente man sich bei den Wiener Symphonikern und ihrem Neujahrskonzert und bot den „Radetzky-Marsch" dar.
Da der Applaus nicht abebbte, spielten die Jugendlichen „99 Luftballons", während von der Decke diese herabschwebten.